Faule Säcke und Sofaprimaten, für welche selbst Dance Dance Revolution zu viel Bewegung bedeutet, haben eine virtuelle Alternative zum Tanzgame erhalten - und zwar in der Computer-Welt Second Life (Für alle, die sich nicht erinnern: Second Life war im Februar 2007 mal die Zukunft des Internet).
Bei Meg Writer’s House in Edulsland II können die Sportler auf den Pfeilen tanzen, auch ohne ihren fetten Arsch aus der Couch zu hieven. Einzige Anstrengung ist die Bedienung der speckigen Pfeiltasten auf dem Keyboard.
Jim Sachs staunt ab so viel Sportlichkeit: DDR in Second Life
Ich fands doch eher sehr langweilig, ganz im Gegenteil zur Second-Life-PR-Gestalt Kix, die im Be-Fit-with-Biray-Blog behauptet, dass sie ein ganzes Weekend lang durchgezockt hätte.
Grade vorgestern hatte ich noch behauptet, dass die Exergaming-Bewegung im deutschen Sprachraum noch keine besonders weite Verbreitung gefunden hat. Doch ich hatte vergessen, dass sich die hiesige Presse selber und freiwillig zensuriert, indem sie sich aus dem Google-Index aussperrt.
Aus diesem Grund dürften viele Beiträge zum Thema nicht bei Google zu finden sein und somit auch keinen Eingang in meine kleine Untersuchung gefunden haben. Nun bin ich zufällig über einen Artikel des Zürcher Tages Anzeigers (drittgrösste Zeitung der Schweiz) aus dem Jahr 2005 gestolpert.
Anlass für den Artikel war für Autor Christian Bütikofer vor allem der “Erfolg” von «Yourself Fitness» in den USA. Ferner wurden die Themen Eyetoy Kinetic, Dance Dance Revolution, Frank Hu (Harvard University) und Adipositas angeschnitten.
Auf jeden Fall ein Artikel für die Sammlung
Link: 20.12.2007, Tages Anzeiger: Statt fett mit Lara fit mit Maya
Es gibt Menschen, die in ihrem Keller Betrunkene dekorieren, andere wiederum legen Sammlungen an. Auch dieser junge Mann macht etwas Sinnvolles in seiner Freizeit und hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Die “Besser-als-Spielhalle-Dance-Dance-Revolution-Erfahrung“.
Dance Dance Revolution Schlaraffenland im Keller (Bild: Exergaming.com)
Wie man deutlich erkennen kann, lässt sich diese Sportart auch bestens mit einer Shisha-Pfeife sowie ein paar Flaschen Likör kombinieren.